„Green Skin“ – Pilotprojekt des moovel lab zur Fahrzeugbegrünung

  • Mit dem Prototypen soll die technische Machbarkeit getestet und eine Diskussion angestoßen werden
  • Testfahrten in Stuttgart von Ende November bis Mitte Dezember

Was sind zukünftige Schlüsselelemente urbaner Mobilität? Wie werden neuartige Technologien unser Mobilitätsverhalten verändern? Oder müssen wir unsere Lebensgewohnheiten ändern, um Zukunftsszenarien eine Chance zu geben?

Mit derartigen Fragestellungen beschäftigt sich das moovel lab. Das moovel lab ist ein interdisziplinäres Team, dessen primäres Forschungsinteresse „Bewegungsabläufe“ und Verkehrsströme im urbanen Raum sind. Statt althergebrachter Analyse- und Darstellungsmethoden bemüht sich das Lab in Form explorativer Projekte die menschlichen Verhaltensweisen in städtischen Gebieten zu verstehen, zu beeinflussen und zum Diskurs anzuregen.

Das moovel lab ist eine Einheit innerhalb der moovel Group GmbH – wobei das kreative Arbeitsumfeld des Labs allen Mitarbeitern der moovel Group GmbH sowie interessierten Externen offen steht. Das moovel lab arbeitet mit Universitäten, Wirtschaftsunternehmen und weiteren kreativen Köpfen zusammen und ist stets auf der Suche nach weiteren interessierten Partnern.

Die Ideen, Beobachtungen und Prototypen des Labs werden in Form von Kartendarstellungen, Videoclips und anderen Designprodukten aufgearbeitet, um den Diskurs über die Zukunft der Mobilität auch mit Interessierten außerhalb der klassischen Forschungsszene anzuregen.

The moovel lab investigates "movement patterns" and traffic flows in urban areas

Im Rahmen des moovel lab Pilotprojekes „Green Skin“ werden Dach, Front, Heck und Seitenelemente eines smart fortwo begrünt. Im Mittelpunkt des moovel lab Projektes steht die technische Machbarkeit der Begrünung eines Fahrzeugs unter Berücksichtigung der Beibehaltung der Formensprache des Fahrzeugs. Darüber hinaus sollen mit dem „Green Skin“ Prototypen Wirkung und Akzeptanz in der Öffentlichkeit getestet und eine Diskussion angeregt werden. Der „Green Skin“ Protoyp wird von Ende November bis Mitte Dezember auf Stuttgarts Straßen getestet.
Das Green Skin Projekt soll mögliche Wirkungsbereiche veranschaulichen wie beispielsweise Bindung von Feinstaub, Verbesserung der Luftqualität, Eindämmung des 'Urban Heat Island Effects' (Hitzeinseln) und Steigerung der Biodiversität.
Für die Begrünung des Pilotfahrzeuges kommen Sukkulenten aus der Sedum-Familie zum Einsatz. Sedum-Arten sind einjährige oder ausdauernde krautige Pflanzen, seltener Halbsträucher, die mehr oder weniger stark sukkulent sind.

Die CO2 Umsatzpotenziale eines Quadratmeters mit Sukkulenten begrünten Dachs betragen circa 1,4 kg CO2 im Jahr. Ein smart fortwo bietet ca. 5 Quadratmeter Fläche, d.h. es ist davon auszugehen, daß das CO2 Umsatzpotenzial bei circa 7 kg p.a. liegt.
Das Projekt hat auch einen ästhetischen Aspekt: Es veranschaulicht, wie das Stadtbild durch Begrünung von noch ungenutztem Flächenpotential verschönert werden kann. Zudem wird der aktuelle Trend der Fassadenbegrünung aufgegriffen.

Weitere Informationen: lab.moovel.com

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